DoKuPäd - Pädagogik rund ums Dokumentationszentrum

Von Fahnenträgern, Lagerleben und Eintopfessen" –Eine erlebnisreiche Zeitreise auf dem Nürnberger Reichsparteitagsgelände

Warum gingen so viele Menschen auf die Reichsparteitage und was haben sie da eigentlich gemacht? Was wurde von den Hitlerjungen dort erwartet? Wo kommen eigentlich die vielen Steine her? Wozu sollten die großen Gebäude dienen und warum wurden viele nicht fertig gebaut? Wo haben die Besucher der Reichsparteitage übernachtet und was gab es zu essen? Diesen und anderen Fragen wird mit Bildern, Spielen und Aktionen auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg nachgegangen.

Der Tag beginnt mit einer "Zeitreise" in die Zeit des Nationalsozialismus. Dann startet die Zeitreise üblicherweise am ehemaligen Bahnhof Dutzendteich, wo auch die meisten Teilnehmer der Reichsparteitage damals ankamen. Ihr besucht die Zeppelintribüne und werft einen Blick auf das Frankenstadion (ehemals "Städtisches Stadion", wo der Tag der "Hitlerjungen" stattfand), geht zur Großen Straße, die zum Märzfeld und zu den Zeltlagerstädten führen sollte, besichtigt die Überreste des geplanten Deutschen Stadions, den Silbersee, und beendet eure Reise im Innenhof der Kongreßhalle.

  • für Kinder ab 12 Jahren, Haupt- und FörderschülerInnen sowie Jugendgruppen und Jugendverbände
  • Dauer: ca. 4 Stunden
  • Anmeldung ist erforderlich



Spurensuche – auf den Spuren des Nationalsozialismus in Nürnberg

Die "Spurensuche" bietet die Möglichkeit, verschiedenen Aspekten der nationalsozialistischen Vergangenheit Nürnbergs nachzuspüren, sich mit der Instrumentalisierung der Nürnberger Altstadt durch die Nationalsozialisten, aber auch mit den Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs auf das Gesamtgefüge der Nürnberger Altstadt zu beschäftigen.

Wie sah die Nürnberger Altstadt in den 30er Jahren aus? Was war hier los während der Reichsparteitage? Welche Plätze, Gebäude oder Häuser waren besonders wichtig bzw. auch unerwünscht? Wie ging es den Nürnbergern und Nürnbergerinnen damals, besonders der jüdischen Bevölkerung? Wie erlebten die Menschen die Bombennächte? Und wie sah die Altstadt nach dem Krieg aus?

Dabei erarbeiten sich die Teilnehmenden die gesuchten Informationen vor Ort an verschiedenen Stellen der Nürnberger Altstadt in Kleingruppen mit Hilfe von Fotografien, Texten oder auch biografischer Schilderungen. Die Stationen sind dabei u. a. der Nürnberger Hauptmarkt, die Burg, aber auch die Stelle der ehemaligen Synagoge am Hans-Sachs-Platz. Wir begeben uns aber auch auf die Suche nach den Spuren der Kohns, einer ehemals bedeutenden Nürnberger jüdischen Familie, untersuchen die ideologische Bedeutung der Nürnberger Altstadt während der Reichsparteitage und beschäftigen uns mit deren Zerstörung im Januar 1945.

Anschließend werden die Ergebnisse geordnet und präsentiert. So entsteht ein Gesamtbild der Geschichte Nürnbergs im Nationalsozialismus.

  • Für Jugendliche ab der 8. Jahrgangsstufe, Jugendgruppen und Jugendverbände
  • Dauer: ca. 4 Stunden
  • Anmeldung ist erforderlich

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