Jugendbildungsstätte Burg Hoheneck

Pilotprojekt "ausBildung wird Integration"

Die Burg Hoheneck hat ein Modellprojekt mit der Berufsschule 2 entwickelt – "ausBildung wird Integration", das sich an eine Übergangsklasse dieser Berufsschule wendet.

Ziel ist es, eine Berufsintegrationsklasse ein Jahr lang zu begleiten und den Jugendlichen möglichst viele Vernetzungspunkte in Nürnberg anzubieten. Dadurch soll einer Isolation in der Heimatland-Peergroup vorgebeugt werden. Im Laufe des Jahres sollen mehrere Jugendverbände in Nürnberg besucht und deren Angebote vorgestellt werden.

Als weiteren Aspekt wird die Berufsschule ihre guten Beziehungen zu Firmen einbringen. Auch hier sind verschiedene Besuche geplant um Kontakte zu Ausbildungs- bzw. Praktikumsbetrieben zu knüpfen.

Als Projektauftakt kamen die Teilnehmenden zu einem 3-tägigen Auftaktseminar auf die Burg Hoheneck. Mittels vieler unterschiedlicher lebendiger Methoden wurde u. a. daran gearbeitet, sich gegenseitig kennenzulernen, die eigenen Stärken und Zukunftsvisionen zu benennen und die Teamfähigkeit zu trainieren.

Nach einem Jahr Pilotphase ging "ausBildung wird Integration" als Teil-Modul des Projekts "Same same – but different" in die Verlängerung. Im Schuljahr 2016/17 werden vier Berufsintegrationsklassen von zwei Nürnberger Berufsschulen betreut.

Die bisher gewonnenen Erfahrungen dienen als Grundlage für das neue Projekt #Bildung+Begegnung=Integration, welches ab dem Schuljahr 2017/18 starten soll.

Aktuell laufen verschiedene Förderanträge zur Projektfinanzierung.

Renovierung der Außenanlagen

Im Rahmen des Siemens-Traineeprogramms "Trainee@IT" engagierten sich IT-Talente aus dem Raum Nürnberg für die Renovierung eines Teils der Außenanlagen der Jugendbildungsstätte Burg Hoheneck. Das Zentrum Aktiver Bürger (ZAB) vermittelte den Kontakt, das Siemens Regionalreferat unterstützte mit einer Spende für die Materialien, der Leiter der Jugendbildungsstätte trommelte einige Helfer zusammen – neben Jugendlichen des Kreisjugendring Nürnberg-Stadt auch sechs unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Syrien und Indien, die in einer Wohngemeinschaft in Bad Windsheim zusammenleben.
Unter fachlicher Anleitung eines Mitarbeiters der Burg halfen die TeilnehmerInnen gemeinsam bei der Renovierung der Kegelbahn, strichen die Holzfassaden neu, säuberten die Dachziegel, besserten schadhafte Stellen aus und schnitten wucherndes Gebüsch zurück. Spaß hatten die HelferInnen nach einem anstrengenden Tag voll - eher ungewohnter - handwerklicher Arbeit bei einem kleinen abschließenden Kegelturnier.

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